Logo Finanzielle Lebensplanung und Betreuung für den Freiburger Raum Silke Bremser

Certified Financial Planner CFP
Finanzökonomin (ebs)
Dipl. Betriebswirtin (FH)

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Silke Bremser
Finanzielle Lebensplanung

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Veranstaltungen

2. Informationsabend: Zusammenfassung des  Vortrages „Vermögensaufbau mit Sachwerten - Schwerpunkt: Schiffe“ am 25.09.09

Sinnvoll ist, einen Teil des Vermögens mit Sachwerten aufzubauen. Zur Risikostreuung sollte die Anlagesumme auf einzelne Sachwertefonds, die nicht oder nur sehr gering miteinander korrelieren, aufgeteilt werden. Keine bzw. geringe Korrelationen weisen Schiffsbeteiligungen und Private Equity Fonds oder auch Immobilien- und Energiefonds auf. 

Etwa 95 % des Welthandels an Gütern erfolgt über die Schifffahrt. Aus ökologischer Sicht gibt es zu diesen Transportmitteln keine Alternative. Wer den Wasserweg nutzt, handelt ökologisch, weil der Transport per Seeschiff im Vergleich die umweltfreundlichste Transportart ist. Etwa 6000 LKW bzw. rund 160 Güterzüge sind notwendig, um die Ladung eines Schiffes von 9.000 TEU (Maßeinheit) zu transportieren.

Die Veranstaltung war wieder gut besucht. Der Referent, Herr Eckermann, Geschäftsführer der Meerwert GmbH, kam extra aus Hamburg in das schöne Bad Ems. 

Unser Stadtbürgermeister, Herr Canz, hat es sich nicht nehmen lassen, an dem Vortrag teilzunehmen. Er hat für alle Beteiligten die wichtigste Frage gestellt: „Gilt die Steuerfreiheit des Fonds auch in Rheinland-Pfalz?“. Herr Eckermann hat von dem Finanzamt Hamburg Mitte eine verbindliche Zusage erhalten, dass der Fonds seine Kosten mit den Einnahmen verrechnen kann und somit für den Privatanleger alle Ausschüttungen und der Verkauf der Schiffe komplett steuerfrei sind! Alle Finanzämter in Deutschland müssen sich der verbindlichen Zusage des Finanzamt Hamburg Mitte anschließen.

Herr Eckermann konnte die Zuhörer von seinem Konzept für den Fonds: Schiffsportfolio II überzeugen. Der Fonds ist der erste Dachfonds für neue Schiffsbeteiligungen, der je aufgelegt wurde und der ein Rückgaberecht nach 3 Jahren erlaubt. Die Mindesteinlage beträgt 10.000 € zzgl. 5% Agio. Die steuerfreien Ausschüttungen betragen jährlich 7%. Der Fonds kann in bis zu 50 verschiedene Schiffe investieren, diese hohe Streuung bringt Sicherheit. Die Laufzeit ist zwar bis 2019 angegeben, aber Herr Eckermann erwartet, dass in den nächsten drei bis fünf Jahren die konjunkturelle Entwicklung die besten Möglichkeiten bietet, die günstig erworbenen Schiffe bzw. Schiffsbeteiligungen zu Höchstpreisen zu veräußern.

Zur Erinnerung: Die Banken haben die Krise verursacht und sind nun auch die Gewinner, weil Millionen Anleger ihnen ihr Geld für nur 0,2 – 2,5% geben (die Zinsen unterliegen der 25%igen Abgeltungssteuer zzgl. Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer!). Dies bedeutet für die Banken ein glänzendes Geschäft: Es erhöht ihr Eigenkapital, sie investieren das Geld in lukrative Anlagen wie zum Beispiel Private Equity, Schiffsbeteiligungen, Aktien, Immobilien etc.

„Im Einkauf liegt der Gewinn ...“    eine einfache Kaufmannsregel

Deshalb empfehle ich Ihnen: Handeln Sie wie die Banken. Beteiligen Sie sich an Schiffsportfolio II. Die Zeichnungsfrist läuft nur noch bis Ende 2009.

Kurze Email oder ein Anruf genügen und Sie erhalten nähere Informationen.

1. Informationsabend

Welche finanziellen Chancen ergeben sich aus der Finanzkrise? Antworten gab es am Freitag, den 24.04.09, in Bad Ems
 
Die Veranstaltung im Restaurant-Café „Am Kurpark“ in Bad Ems war sehr gut besucht. Die Teilnehmer diskutierten während des Vortrages intensiv mit Herrn Richard Schmiedl, RWB AG, über das Thema Krise und Private Equity.

Auch vor, während und nach dem Essen gingen die Diskussionen weiter. Fast alle Teilnehmer gaben an, dass ihr Interesse an Private Equity geweckt worden war. Die meisten beurteilten den Vortrag als gut!

Damit Sie einen Eindruck bekommen, was besprochen wurde, lesen Sie nachfolgend eine kurze Zusammenfassung über Private Equtiy.

Private Equity

Private Equity ist eine Alternative zu den klassischen Kapitalmarktangeboten von Banken, Fondsgesellschaften und Versicherungen.

Die Idee, Unternehmen Kapital gegen eine Beteiligung am Gewinn zur Verfügung zu stellen, geht auf den Beginn der Industrialisierung zurück. Auch in Deutschland stellten in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts vornehmlich private Bankiers, abseits der noch unterentwickelten Börsen, Kapital für aussichtsreiche und für die damalige Entwicklung innovative Projekte zur Verfügung.

Gewollt oder ungewollt leisteten sie dadurch einen schöpferischen Beitrag zur Entwicklung Deutschlands zur Industrienation.

Man sprach von einer „Entfesselung der im Boden, im Handel und in der Dienstleistung liegenden Energien“. Das Resultat war ein neues Zeitalter, das Schlüsselbranchen wie die Dampfschifffahrt, die Eisenbahn, das Versicherungswesen, den Maschinenbau, die Montanindustrie und das Textilgewerbe hervorbrachte und die Basis für den allgemeinen Wohlstand breiter Bevölkerungskreise legte.

Ein erfolgreiches „Start-up“ dieser Zeit war zum Beispiel die Firma Siemens.

Beteiligungsformen für Privatanleger

Anleger können sich direkt an einem Unternehmen, über einen Fonds oder über einen Dachfonds in Private Equity beteiligen.

Die Direktbeteiligung am Eigenkapital eines einzelnen, nicht börsennotierten Unternehmens ist wegen des hohen Ausfallrisikos und wegen der hohen Investitionssumme für Privatanleger weniger geeignet.

Private Equity Fonds, die sich unmittelbar an Unternehmen beteiligen, werden von Investitions- und Finanzierungsspezialisten gemanagt. Private Equity Fonds verwalten meist  institutionelle Anleger, wie Banken, Versicherungen oder Dachfonds, und verlangen Mindestanlagen von mehreren Millionen Euro bzw. Dollar. Private Equity Fonds sind deshalb für Privatanleger - mit Ausnahme gehobener Privatvermögen, die ihr Geld durch eine eigene Beteiligungsgesellschaft verwalten lassen - nicht unmittelbar zugänglich.

Deshalb haben sich Private Equity Dachfonds für Privatanleger etabliert. Dachfonds senken durch die sehr breite Streuung das Ausfallrisiko für den Privatanleger auf das geringst mögliche Maß.

Der Dachfonds ist die Beteiligungsmöglichkeit, die dem „normalen“ Privatanleger den Zugang zur Anlageklasse ermöglicht und die dabei Sicherheit und Renditeerwartungen am besten in Einklang bringt.  

Sicherheit und Private Equity?

Dachfonds können sich Fonds bzw. Zielfonds aussuchen, die sich auf bestimmte Finanzierungsanlässe (z.B. Venture Capital oder Buyout), Branchen und Regionen, spezialisiert haben.

Kurze Begriffserklärung:
Venture Capital
Chancen- oder Wachstumskapital; Investitionen in frühe Unternehmensphasen
Buyout
Unternehmensübernahme durch Eigenkapitalinvestoren und Management
Exit
Ausstiegsmöglichkeit eines Private Equity entweder durch Verkauf der Beteiligung oder durch Gang an die Börse

Mit zunehmender Streuung in viele verschiedene Fonds und somit in viele Unternehmen verringert sich das Ausfallrisiko. Da ein Dachfonds bei ca. 300 bis 500 verschiedenen Unternehmen investiert ist, wirkt sich die Insolvenz eines einzelnen Unternehmens beim Anleger nicht direkt aus. Total- und Teilverluste einzelner Unternehmen können durch die überdurchschnittliche Wertentwicklung anderer Unternehmen ausgeglichen werden.
Je stärker die Investitionen gestreut werden, desto geringer das Total- und Teilverlustrisiko wird. Selbst bei einem reinen Venture Capital Dachfonds liegt die Wahrscheinlichkeit des Totalverlustes in einem Fonds bei lediglich einem Prozent. Im Buyout Segment sind Teilverluste statistisch sogar ausgeschlossen.

Es ist festzustellen, dass das Risiko von Private Equity Investitionen für Privatanleger viel stärker von der gewählten Beteiligungsform beeinflusst wird, als vom unternehmerischen Wagnis der Anlageklasse. Während die Wahrscheinlichkeit, mit einem einzelnen Private Equity Investment Kapital zu verlieren, mit bis zu 42% sehr hoch ist, ist bei einem Dachfonds sogar ein Teilverlust praktisch ausgeschlossen.

Der Preis für die hohe Anlagesicherheit von Dachfonds gegenüber Direktinvestitionen oder Fonds ist die geringere Renditeerwartung bei positivem Verlauf. Während bei einem gelungenen Venture Capital Direktinvestment im Durchschnitt das 6fache des investierten Kapitals erzielt werden kann, liegt der Vergleichswert für den Dachfonds beim 1,8fachen. Bei einer Kapitalbindung von fünf Jahren entspricht dies immerhin noch einer Verzinsung von 12% p. a.
 
Private Equity Dachfonds werden entweder in Form einer Einmalanlage, als Ratensparplan oder sogar als Entnahmeplan angeboten.
 
Welcher Fonds für Sie als Anleger geeignet ist, könne wir gerne im persönlichen Gespräch klären.
 
Wenn Sie nähere Informationen wünschen, geben Sie mir bitte Bescheid. Auf Wunsch sende ich Ihnen Unterlagen zu oder wir vereinbaren einen Gesprächstermin. Kurze Nachricht genügt, ich rufe Sie gerne an.